Lesetexte im Herbst und „Rund um Sankt Martin“

Sankt Martin Seite, was findet man hier?

-> 1. „Der Herbst mit Mara und Timo“
-> 2. Lesetext Sankt Martin in leichter Schreibweise
-> 3. Bräuche zum Sankt Martinstag
-> 4. Martinslieder/Laternenlieder zum Sankt Martinstag
-> 5. Die Legende von Sankt Martin von Tours
-> 6. Lesetexte im Herbst und zu Sankt Martin
-> 7. Detaillierte Übersicht dieser Seite

1. Der Herbst mit Mara und Timo

Ein Kinderbuch mit kurzen Lesetexten zum erstem Selberlesen.

Der Herbst mit Mara und Timo
ISBN 978-3-933651-31-0

Stiftung Lesen schreibt: So motiviert man Kinder!

Inhaltsangabe zu „Der Herbst mit Mara und Timo“

Herbstwind: Windrad basteln und Drachen steigen lassen
Klettern im Park: Streit und Versöhnung am Spielplatz
Das Kartoffelfest: Kartoffelernte, Kartoffelfeuer und Ernte-Dank
Der Wald wird bunt: Waldspaziergang mit Pilze sammeln und vieles mehr
Am Abend: Mit den gesammelten Kastanien wird gebastelt
In Seenot: Darf man alleine auf den See rudern?
Regentag: Ein Regentag wird genutzt um Martinslaternen
für den Sankt Martinstag zu basteln.
Sankt Martin: Sankt Martinsfeier mit Laternenumzug und
einer Sankt Martinsgeschichte in Kurzfassung. Ob Sankt Martin zur Sankt Martinsfeier kommt?
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2.1 Lesetext zu Sankt Martin zum Selberlesen

Als Beispiel ein Lesetext in lautgetreuer Schreibweise, damit Kinder mit Hilfe der Anlauttabelle diesen Text recht schnell selber flüssig lesen können (im Buch weniger ausführlich).

LEGENDE VON SANKT MARTIN
Martin war Soldat.
Er ritt mit dem Pferd.
Es war kalt.
Alle Soldaten hatten Pferde und waren warm angezogen.

Der Bettler war so arm.
Er hatte nur Lumpen an.
Der Bettler war am Tor.
Es war so bitter kalt.

Der Soldat Martin kam mit dem Pferd.
Mit dem warmen Mantel war es warm.
Martins Umhang war groß und rot.
Nur der Soldat Martin half dem Bettler.
Martin gab dem Bettler den halben Mantel.
Der Umhang war groß genug.

Dann ritt Martin weg.
Alle sahen was Martin getan hatte.
Und sagten es den anderen.
Deshalb kennen wir den Soldaten Martin.
Man sagt Martin war gut und fromm.

Als Martin tot war, wurde er Sankt Martin genannt.
Immer am Martinstag denken wir an Sankt Martin.
Damals hatten alle wenig zu essen.
Daher konnten nur Wenige etwas geben.
Wir haben es besser.

Am Sankt Martinstag gehen wir mit unseren Laternen.
Unsere Laternen wollen sagen:
„Denkt an alle Armen.
Erkennt Not und helft!“

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3. Bräuche zum Sankt Martinstag

3.1 Martinslaternen und Tischleuchten zu Sankt Martin

Meinen Kindern macht es Spaß am Sankt Martinstag, mit ihren selbst gebastelten Laternen durch die Dunkelheit zu ziehen und Martinslieder zu singen und im Anschluss eine schöne Geschichte zu Sankt Martin vorgelesen zu bekommen.

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3.2 Rezepte zum Sankt Martinstag

Martinsbrezel oder Martinsweck (fester Hefeteig)
Martinsmänner (Lebkuchenmann aus Lebkuchenteig)

Das klassische Gebäck für den Sankt Martinstag ist die Martinsbrezel oder der Martinsweck. Das Gebäck wird aus süßem Hefeteig gebacken und zu Sankt Martin, meist im Anschluss an den Sankt Martinsumzug mit Laternensingen geteilt und gegessen.

Martinsgänse

Das traditionelle Essen am Sankt Martinstag ist die Martinsgans. Der Gänsebraten wurde mit der Familie zusammen, oft nach dem Sankt Martinsumzug, gegessen. So konnte man den Sankt Martinstag schön ausklingen lassen.
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3.3 Sankt Martinsgerte


Am Sankt Martinstag wurde aus Ruten oder Zeigen die Martinsgerte gebunden und mit Hagebutten, Wacholderbeeren oder anderen Beeren verziert. Die Wacholderbeere galt als Symbol der Fruchtbarkeit.
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3.4 Sankt Martins Spiel am Sankt Martinsfeuer

Vergleichbar mit den Laternen soll ein Sankt Martinsfeuer die Dunkelheit erhellen. Ein Sankt Martinsfeuer (Lagerfeuer) wird oft zusammen mit einem Sankt Martinsumzug und/oder dem Singen der Laternenlieder organisiert.

Meistens wird dazu das Sankt Martinsspiel (die Geschichte von Sankt Martin) zu diesem Zweck gespielt.
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3.5 Martinsfasten

Nach dem Martinsgänseessen kam das Martinsfasten und so hatte der Tag nach dem Sankt Martinsfest einen ähnlichen Charakter wie der Aschermittwoch: nun begann die Martinsfastenzeit, oder Advents-Fastenzeit (ca. 40 Tage bis Heilig Abend) genannt.
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3.6 Sankt Martinsgedichte

1. Sankt Martinsgedicht:

Martin, Martin, frommer Mann,
der viel Gutes hat getan.
Er teilte seinen Mantel bald,
weil dem Bettler war so kalt.


2. Sankt Martinsgedicht:

Sankt Martin, heil’ger Mann,
zünde unsre Lichter an.


3. Sankt Martinsgedicht:

Martin war ein frommer Mann.
zündet viele Lichter an,
dass er oben sehen kann,
was er unten hat getan.


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3.7 Martinssingen

Ein schöner alter Brauch war das Martinssingen, das am Sankt Martinstag stattfand. Die Kinder zogen dabei von Tür zu Tür und sangen Martinslieder oder sagten ein Martinsgedicht auf. Dafür erhielten sie von den Erwachsenen kleine Geschenke, wie Bonbons oder Gebäck.
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4. Martinslieder, bzw. Laternenlieder zum Sankt Martinstag

1. Laternenlied: „Ich geh’ mit meiner Laterne“

R1) Ich geh’ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
hier unten, da leuchten wir.
1. Ein Lichtermeer
zu Martins Ehr.
R2) Rabimmel, rabammel, rabum.
R1)
2. Der Martinsmann,
der zieht voran.
R2+R1)
3. Mein Licht ist schön,
Ihr könnt es seh’n.
R)
4. Ich trag‘ mein Licht,
ich fürcht’ mich nicht.
R)
5. Laternenlicht,
verlösch‘ mir nicht!
R)
6. Mein Licht ist aus,
wir geh’n nach Haus.
R2)
R1) Ich geh’ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
hier unten, da leuchten wir.
Ein Kuchenduft
liegt der Luft.
R2) Rabimmel, rabammel, rabum.
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2. Laternenlied:
„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
brenne auf, mein Licht (2x)
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
sperrt ihn ein, den Wind (2x)
er soll warten, bis wir zu Hause sind.

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3. Laternenlied: „Durch die Straßen auf und nieder“

1. Durch die Straßen auf und nieder
leuchten die Laternen wieder,
rote, gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin komm und schaue.

2. Wie die Blumen in dem Garten
blüh’n Laternen aller Arten:
rote, gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin komm und schaue.

3. Und wir gehen lange Strecken,
mit Laternen an den Stecken:
rote, gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin komm und schaue.
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4. Laternenlied: „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind“

1. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

2. Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee da saß ein armer Mann,
hatt‘ Kleider nicht, hatt‘ Lumpen an.
„O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

3. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
sein Ross stand still beim armen Mann,
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt‘
den warmen Mantel unverweilt.

4. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gab den Halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil‘
hinweg mit seinem Mantelteil.

5. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin legt sich müd’ zur Ruh,
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Er trägt des Mantels Stück als Kleid,
sein Antlitz strahlet Lieblichkeit.

6. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin sieht ihn staunend an,
der Herr zeigt ihm die Wege an.
Er fährt in seine Kirch’ ihn ein
und Martin will sein Jünger sein.

7. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin wurde Priester gar
und dient fromm an dem Altar.
Das ziert ihn wohl bis an das Grab,
zuletzt trug er den Bischofstab.

8. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin, o du Gottesmann,
nun höre unser Flehen an.
O bitt für uns in dieser Zeit
und führe uns zur Seligkeit.
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4.5 Neuere Martinslieder

Die hier aufgeführten Laternenlieder gehören zum Deutschen Volksgut. Daneben gibt es auch schöne neue Martinslieder wie: „Kommt, wir woll’n Laterne laufen“.

Sehr gerne singen meine Kinder an Sankt Martin auch den Kanon:
„Hebet die Laterne – Licht zu bringen in diese Welt“ nach der Melodie
„Lasst uns das gemeinsam tun – singen, beten, loben den Herrn.“

5. Die Legende vom Sankt Martin von Tours

Am Sankt Martinstag erinnern wir uns an den Heiligen Martin von Tours, der Anfang des vierten Jahrhunderts lebte.

Der Legende nach hat er in einer kalten Nacht einen Bettler getroffen, der fast erfroren ist. Aus Mitleid teilte Martin seinen Mantel (Umhang) und gab dem Bettler die eine Hälfte des Umhangs ab. Damit rettete der spätere Sankt Martin dem Mann das Leben.
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6. Lesetexte im Herbst

Ein Kinderbuch mit kurzen Lesetexten für die Grundschule und erstem Selberlesen.
Kommt mit und entdeckt, was Mara und Timo alles im Herbst erleben: Vom Drachen steigen lassen bis hin zum Laterne basteln und Laternenlieder singen am Sankt Martinsfest. Ob der Sankt Martin auf seinem Pferd voran reitet?

-> Buchdaten: ISBN 978-3-933651-31-0

Bezugsmöglichkeiten:
– über den Buchhandel
– direkt beim Verlag (siehe Startseite)
– übers Internet, z.B.: >>> bei amazon
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Sankt Martinstag mit Laternenliedern und der Geschichte von Sankt Martin.

7. Detaillierte Übersicht dieser Seite

1. Inhaltsangabe zum Buch „Der Herbst mit Mara und Timo“
2. Lesetext Sankt Martin zum Selberlesen
2.1 Lesetext vom Sankt Martin in lautgetreuer Schreibung
3. Bräuche zum Sankt Martinstag
3.1 Sankt Martinslaternen und Tischleuchten zu Sankt Martin
3.2 Rezepte zum Sankt Martintag
3.3 Sankt Martinsgerte
3.4 Sankt Martins Spiel am Martinsfeuer
3.5 Martinsfasten nach dem Martinsfest
3.6 Sankt Martinsgedichte
3.7 Martinssingen
4. Martinslieder, bzw. Laternenlieder zum Sankt Martinstag
4.1 Ich geh’ mit meiner Laterne
4.2 Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne
4.3 Durch die Straßen auf und nieder
4.4 Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind
4.5 Neuere Martinslieder
5. Die Legende von Sankt Martin von Tours
6. Lesetexte im Herbst und „Rund ums Sankt Martinsfest.“

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(sämtliche Skizzen auf dieser Seite stammen von Birgit Sommer)

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Über Birgit Sommer

Jeder Leseanfänger steht einmal auf der Schwelle zwischen Buchstaben kennen und Lesen können, daher brauchen sie auch einfachere Geschichten zum flüssig Lesen lernen. Gerne gebe ich auch Lesungen oder Seminare. Viele Grüße, Birgit Sommer (Autorin für Leseanfänger und leseschwache Kinder)
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