Dyskalkulie

Lernprobleme:..Entwicklungsverzögerung..Sprachstörung..Dyskalkulie..

Lesenswertes über Dyskalkulie / Rechenschwäche

Unter einer Dyskalkulie / Rechenstörung leiden
4-6% aller Grundschulkinder.
Dyskalkulie Pro Klasse ist im Durchschnitt also ein Schulkind von diesem Lernproblem betroffen. Was ist bei diesen Schulkindern schiefgelaufen? Wie kann es sein, dass sie in den anderen Schulfächern gut zurechtkommen, in Mathe aber fehlerhaft, langsam und völlig verunsichert arbeiten? Und welche psychischen Folgen ergeben sich daraus?

Während beim Lernproblem Lese-Rechtschreibschwäche und Legasthenie schon seit langem fester Gegenstand der pädagogischen und psychologischen Forschung sind, kam das Problem der Dyskalkulie oder Rechenschwäche lange Zeit zu kurz. Und das, obwohl die Folgen von diesem Lernproblem eine ebenso große Bedeutung für die schulische, berufliche und auch die soziale Entwicklung der betroffenen Menschen haben und der Leidensdruck sowie die Folgen für das Selbstwertgefühl erheblich sind.

Eine Rechenschwäche oder Dyskalkulie geht weit öfter mit Prüfungsängsten einher als andere Lernstörungen (z.B. Legasthenie). Besonders Mädchen scheinen die Ängste vor Prüfungssituationen oder auch schon den Hausaufgaben stärker zu betreffen als ihre männlichen Schulkameraden. Ein Adrenalinschub vor Leistungserhebungen ist nichts Ungewöhnliches. Er kann sogar dazu führen, dass gute oder sogar sehr gute Leistungen erbracht werden. Wird jedoch aus diesem „gesunden“ Lampenfieber echte Panik, sind Blockaden oder Black-outs vorprogrammiert und das im Vorfeld Erlernte ist in der Prüfung wie “weggeblasen“.

Zwischen der Angst vor der Prüfung und den Leistungsdefiziten bestehen wiederum gegenseitige Verknüpfungen: Schlechte Leistungen führen zu Prüfungsängsten, und die Ängste können auch der bestimmende Faktor für die schlechten Leistungen sein.

Folgen bei einer Dyskalkulie / Rechenschwäche

Eindeutig zu identifizieren sind die Ursachen für eine Dyskalkulie nicht, diskutiert werden – auch in den verschiedensten Kombinationen – die genetische Disposition, neurologische und psychologische Ursachen, aber auch psychosoziale und schuldidaktische Einflüsse.

Da die verschiedenen Ursachen im Wechsel wirken können, verschärft sich das Lernproblem aus negativen Rückmeldungen und der schon vorhandenen Mathe-Unlust entsteht ein Teufelskreis. Vielfach entwickeln sich daraus weitere Lernprobleme wie Lernblockaden, Verweigerungshaltung, Versagens- und Schulängste, Resignation oder gar Depressionen.

Wenn sich der Verdacht auf eine psychische Störung manifestiert, sollte jedoch in jedem Fall der zuständige schulpsychologische Dienst oder qualifiziertes und pädagogisch bzw. psychiatrisch geschultes Fachpersonal kontaktiert werden.

Dyskalkulie / Rechenschwäche Training

Um Gedanken wie „Ich bin halt blöd!“, „Es wird sicher wieder eine Fünf!“ oder „Ich kann einfach kein Mathe!“ der Vergangenheit angehören zu lassen, ist neben der schulischen, psychologischen und elterlichen Unterstützung ein Dyskalkulie/Rechenschwäche Training ein wichtiger Baustein, um die genannten Teufelskreise zu durchbrechen.

Es gibt dabei jedoch keine allgemeingültigen Rezepte für alle Schulkinder mit Dyskalkulie / Rechenschwäche. Lernstrategien, die dem einen nützen, können bei dem anderen die Lernwege noch weiter komplizieren. Ein ernstzunehmendes Dyskalkulie/Rechenschwäche Training betrachtet daher jeden betroffenen Schüler als Einzelfall und bietet neben einer individuell zugeschnittenen Einzelförderung in den basalen mathematischen Grundfertigkeiten auch Möglichkeiten für Erfolgserlebnisse („ Hey, ich kann ja doch was in Mathe!“) zum Abbau von Lernfrust und zur Steigerung der Motivation und des Selbstwertgefühls.

Kontakt:
© Thomas Wilhelm, Zertifizierter Legasthenietrainer
Hilfe bei Legasthenie, LRS und Analphabetismus
Training bei Rechenschwäche oder Dyskalkulie
Telefon: (0 68 98 ) 44 29 22 5 / Web: www.lernpraxis-deutsch.de

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