Vieles über die Fastenzeit und Ostern, kurze Geschichten zum Vorlesen und Selberlesen

40 Tage bis Ostern

Zeit zum Malen, Basteln, Lesen
Wenn nach der Faschingszeit am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt, ist noch viel Zeit für die Vorbereitung auf das Osterfest. Das ist eine gute Gelegenheit um in der Familie, im Kindergarten oder Schule Geschichten zu lesen, gemeinsam zu basteln und vieles mehr. Auf der nachfolgenden Seite habe ich einiges dazu zusammengetragen:

Wissenswertes zur Osterzeit9783933651334
1. Fastenzeit
2. Frühling
3. Ostern
4. Pfingsten
5. Einfache Geschichten zur Frühlingzeit
6. Überblick im Detail

1. Die Fastenzeit vor Ostern

Der Osterfestkreis beginnt mit der Fastenzeit. Dann folgen sechs Wochen, die auf Ostern vorbereiten. Die letzte Woche der Fastenzeit ist die Karwoche und beginnt mit dem Palmsonntag.

1.1. Aschermittwoch
Am Aschermittwoch ist die Faschingszeit vorbei. An Aschermittwoch werden die geweihten Palmbuschen, bzw. Palmstecken vom Vorjahr feierlich verbrannt und aus deren Asche macht der Priester ein Achekreuz auf die Stirn er gläubigen Katholiken um an die Vergänglichkeit des irdischen Lebens zu erinnern.

1.2. Fastenzeit
In den 40 Tagen von Aschermittwoch bis Ostern (ohne Sonntage) soll gefastet und auf Fleisch verzichtet werden.

1.2.1. Fastenessen
Während der Fastenzeit gibt es in vielen Kirchengemeinden ein Fatenessen am Sonntag. Dieses einfache Essen soll uns daran erinnern, dass viele Menschen nicht genug zu essen haben.

1.2.1.1. Brezen
Die Breze wurde einerseits von Klöstern in der Fastenzeit als Spende für die Armen gebacken, anderseits zogen Kinder an Aschermittwoch umher und machten kleine Streiche. Dafür erhielten sie süße Fasten-Brezen aus Hefeteig. Diese Breze entwickelte sich aus einem Kreis mit einem Kreuz in der Mitte.

1.2.1.2. Fastenbier
Um das Fasten zu umgehen brauten die Klöster in Süddeutschland ein Starkbier, das sogenannte Fastenbier.

1.3. Die Karwoche
Die letzte Woche vor Ostern ist die Karwoche. Diese beginnt mit dem Palmsonntag. Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag erinnern an den Leidensweg Jesus. Kara bedeutet Trauer.

1.3.1. Palmsonntag, der Sonntag vor Ostern
Feierlich wird die Karwoche mit dem Palmsonntag eingeleitet. Dies geschieht zur Erinnerung an den Einzug Jesus in Jerusalem, bei dem er von den Menschen mit Palm- und Ölzweigen begrüßt wurde. Daher tragen viele Menschen Palmzweige, bzw. Palmbuschen oder Palmstecken zur Weihe in die Kirche.
Die Palmbuschen werden aus immergrünen Zweigen sowie Zweigen von Palmkätzchen gebunden. Sie sehen regional recht verschieden aus, man kann sie mit bunten Bändern oder Eiern weiter verzieren. Die geweihten Palmzweige sollen Glück und Segen bringen. Sie bleiben im Haus der Familie bis Aschermittwoch, an dem die Palmzweige feierlich verbrannt werden.
Der Palmesel mit der Jesusfigur wurde bei den Umzügen am Palmsonntag oft mitgeführt. An einigen Orten wird derjenige, der als letzter aufsteht, in die oder aus der Kirche geht auch Palmesel genannt.

1.3.2. Gründonnerstag
Der Gründonnerstag erinnert an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern gegessen hat. So wie wir uns vor dem Essen die Hände waschen, wusch man damals seinen Gästen auch die Füße, die vom Barfuß-, bzw. Sandalenlaufen auf den staubigen Wegen ganz dreckig waren. Aus diesem Grund gibt es in der katholischen Kirche auch die traditionelle Fußwaschung an Gründonnerstag.
Natürlich hat der Name Gründonnerstag auch etwas mit dem ersten Frühlingsgrün zu tun. Nach der langen Zeit des Wintergemüses gab es endlich wieder frische Kräuter, weshalb man zu Gründonnerstag auch gerne grüne Sachen, wie die Kräutersuppe, isst.
Der Name Gründonnestag hatte ursprünglich nichts mit der Farbe zu tun, sondern kommt vom Wort „greinen“, d.h. weinen/klagen zur Erinnerung an den Beginn von Jesus Leidenszeit. Später durften sich Menschen, die aus der Kirchenbuße entlassen wurden an Gründonnerstag grün anziehen.

1.3.3. Karfreitag
Der Karfreitag ist ein stiller, ernster Tag. Jesus Leidensweg steht am Karfreitag im Mittelpunkt. Viele gläubige Christen gehen den Kreuzweg entlang, die sogenannten Karfreitagsprozessionen. In vielen Orten gibt es auch Passinsspiele.
Zuhause darf man schon an die Auferstehung Jesus denken und Ostereier bamalen, basteln und das Osterlamm backen. In vielen Familien gibt es an Karfreitag Fisch. Der Fisch zählte früher nicht als Fleisch und durfte daher in der Fastenzeit gegessen werden. Da das griechische Wort „ichtys“ für Jesus-Christus steht ist der Fisch aber auch ein christliches Symbol.

1.3.4. Karsamstag
Der Karsamstag wird von zwei Stimmungen bestimmt: Trauer und freidige Erwartung. Am Karfreitag ist Zeit letzte Vorbereitungen für das Osterfest zu treffen. In der Nacht von Karsamstag auf Ostesonntag gibt es das Osterfeuer.

1.4. Ratschen und Klappern in der Karwoche
Zwischen Karfreitag und Ostern dürfen die Kirchenglocken nicht läuten. Den Kindern sagt man: Die Kirchenglocken fliegen nach Rom, um den Ostersegen und Ostereier zu holen. Daher gibt es in Frankreich Schokoladenglocken anstelle eines Schokoladenhasen zu Ostern.
Als Sinnbild für die Gefangennahme Jesus, aber auch zum Winter austreiben, gingen Kinder mit lautem geknatter und geklapper von Haus zu Haus und baten um Ostereier.

2. Der Frühling

Der Frühlingsanfang fällt in die Fastenzeit, denn am 20./21. März sind Tag- und Nacht gleich lang. Ostern ist immer wärend des Frühlings. Daher gibt es in der Osterzeit die ersten Blüten.

2.1. Frühlingsblüten
Zur gelben Narzisse sagt man auch Osterglocke, weil sie als Frühlingsblume zu Ostern blüht und ihre Blüte wie eine Glocke aussieht.
Ein bunter Blumenstrauß aus Frühlingsblumen, wie auch Blumenkränze bringen frische Farben ins Heim, wie auch der Osterstrauch.

2.2. Gebäck zum Frühling: Das Sonnenrad
Da in die Fastenzeit der Frühlingsanfäng fällt, wird in vielen Gegenden ein Sonnenrad aus Hefeteig gebacken. Das gemeinsam gestaltete Sonnenrad wird am Abend des Frühlingsanfangs zusammen verspeist.

2.3. Lieder zur Frühlingszeit
Die Frühlingsmonate März, April und Mai wurden von den wintermüden Menschen gerne besungen, weshalb es sehr viele schöne Frühlingslieder gibt.

1. Frühlngslied:

    Winter ade!
    Winter ade,
    scheiden tut weh.
    Aber dein Scheiden macht,
    dass mir das Herze lacht.
    Winter ade,
    scheiden tut weh.

    Winter ade,
    scheiden tut weh.
    Gerne vergeß ich dein,
    kannst immer ferne sein.
    Winter ade,
    scheiden tut weh.

    Winter ade,
    scheiden tut weh.
    Gehst du nicht bald nach Haus,
    lacht dich der Kuckuck aus.
    Winter ade,
    scheiden tut weh.

2. Frühlingslied:

    Im Märzen der Bauer
    Im Märzen der Bauer die Rösser vorspannt.
    Er setzt seine Felder und Wiesen instand.
    Er pflüget den Boden, er egget und sät,
    er hat viel zu tun von früh morgens bis spät.

    Die Bäurin, der Bauer sie ruhen nicht aus,
    sie treiben die Kühe zur Weide hinaus.
    Sie melken sie morgens und abends zur Zeit
    und freun sich, wenn alles schön wächst und gedeiht.

    So geht unter Arbeit der Frühling vorbei,
    dann ernten die Bauern das duftende Heu.
    Sie mäh`n das Getreide und dreschen es aus,
    im Winter, da gibt es manch fröhlichen Schmaus.

2.4. Gedichte / Reime zum Frühling

1. Frühlingsgedicht:

    Herr Winter
    Herr Winter
    geh‘ hinter,
    der Frühling kommt bald!
    Das Eis ist geschwommen,
    die Blümelein kommen,
    und grün ist der Wald!
    (Christian Morgenstern)

2. Frühlingsgedicht:

    Ein Blumenglöckchen
    Ein Blumenglöckchen
    vom Boden hervor
    war früh gesprossen
    an lieblichem Flor;
    da kam ein Bienchen
    und naschte fein:
    Die müssen wohl beide
    für einander sein.
    (Johannn Wolfgang von Goethe)

2.5. Zungenbrecher zum Frühling
Wer schafft es am schnellsten, die folgenden Zungenbrecher richtig zu wiederholen?

1. Zungenbrecher:

    In Ulm, um Ulm, und um Ulm herum
    wachsen viele Ulmen.

2. Zungenbrecher

    10 zahme Ziegen zogen
    10 Zentner Zucker zum Zoo.

3. Zungenbrecher:

    Zwischen 2 Zwetschgenbaumzweigen
    zwitschern 2 geschwätzige Schwalben.

4. Zungenbrecher:

    Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen,
    fliegen Fliegen Fliegen nach.

5. Zungenbrecher:

    Fromme Frösche fressen frische Frühlingszwiebeln,
    aber freche Frösche fressen frische Früchte.

3. Ostern

Der April gilt als der Ostermonat, denn das Osterfest wird am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Daher ist der früheste Ostertermin am 22. März, der späteste am 25. April. Das Wort Ostern könnte vom Wort Osten kommen. Dort geht die Sonne auf.

3.1. Osternacht und Osterfeuer
In der Dunkelheit der Nacht vesammelt man sich zum Gottesdienst. Dann wird die Auferstehung Jesus vom Tod gefeiert. Dazu gibt es vor der Kirche das Osterfeuer entflammt und die Osterkerze daran angezündet. Dann zünden alle, die versammelt sind ihre Osterkerze an der großen Osterkerze an. In der Osternacht wird auch das Taufwasser geweiht, das sogenannte Weihwasser, das in der katholischen Kirche am Eingang steht und an die Taufe erinnern soll.

Feuer und Licht brauchen wir Menschen zum Leben. Licht wärmt und gibt das Gefühl der Geborgenheit. Feuer ist ein Zeichen für die Sonne.

3.2. Ostersonntag
Jesus hat stellvertretend für uns den Tod überwunden und ist auferstanden. Das Osterfest geht auf das viel ältere jüdische Passafest zurück. Auf der einen Seite opferten die Nomadenstämme eines der ersten Lämmer im Frühjahr, auf der anderen Seite erinnern sich die Juden an den hastigen Auszug aus Ägypten, an dem sie den Teig fürs Brot nicht mehr gehen lassen konnten sondern sofort backen mussten, d.h. es gab kein luftiges Fladenbrot, sondern salzige Pfannkuchen, das sogenannte ungesäuerte Brot.

3.3. Ostermontag
Bei schönem Wetter mach man oft am Ostermontag einen der ersten Osterausflüge im Frühjahr. Bei einem Osterspaziergang kann man für die Kinder Eier auf den Weg fallen lassen, die sie einsammen dürfen.
Die Ostermontagsausflüge werden in Erinnerung an die biblische Geschichte der Emmausjünger, die einen weiten Weg nach Hause hatten und Jesus zu ihnen stieß.

3.4. Osterschmuck

3.4.1. Osterkerze
Die Osterkerze ist eine reich verzierte Kerze, die in der Osternacht geweiht und am Osterfeuer angezündet. Sie brennt das ganze Jahr über zu jedem Gottesdienst. Auch die Taufkerze wird an der Osterkerze angezündet.

3.4.2. Ostergestecke
Zur Osterzeit werden viele Sträucher geschnitten. Deren Zweige eignen sich für stilvolle Palmgestecke, bzw. Osterstäuche. Eine schöne Vorbereitung aufs Osterfest sind Bastelarbeiten zu Ostern. Bis Ostern kann ein richtig bunter Osterstrauß entstehen, wenn die kleinen gebastelten Sachen, wie Osterhasen, Osterkücken oder bemalte Eier an die Osterzweige gehängt werden. Bei den fröhlichen Bastelarbeiten können alle mithelfen.

3.4.3. Ostereier
Der Stichtag für den österlichen Zahltag war der Gründonnerstag. Die Bauern mussten ihrem Grundherrn Eier und einen Hasen als Pacht zahlen. Die Anzahl an Eiern, die die Bauern an ihren Herrn zu zahlen hatten, war genau festgelegt. Aber auch wieviel Eier als Lohn ausbezahlt oder an die Armen verteilt wurde war genau geregelt. Daraus entwickelte sich der Brauch des Eierschenkens.
Ostereier können gefärbt, bemalt, beklebt oder bedruckt werden.

Wir sagen, dass der Osterhase die Ostereier bringt. Bereits vorm Christentum gab es den Hasen im Frühling. Der Hase begleitete die Frühlingsgöttin Ostara. Außerdem sind Hasen sehr fruchtbar. Aber auch Eier stehen schon immer für frisches Leben und Fruchtbarkeit. Vermutlich bringt deshalb der Osterhase die Ostereier, die er entweder in Osternester oder einzeln versteckt.

3.4.4. Der Osterhase als Eierbringer
Man kann nicht sagen, wie der Hase zum Osterhasen wurde, da die Eier vielerorts vom Hahn, und Henne, Kuckuck oder dem Ostervogel gebracht wurden. In Frankreich tut dies weiterhin der Hahn, daher gibt es in Frankreich Schokoladenhennen anstelle eines Schokoladenhasen zu Ostern.

3.4.5. Der Osterstrauß
Ein bunt geschmückter Osterstrauß gehört in jedes Haus. Wer gerne blühende Zweige benutzt, muss bereits 2-3 Wochen vorher knospende Zweige von Fosythien oder Obstbäumen abschneiden und in warmes Wasser stellen. Ebenso schön wirken auch grüne Zweige von Haselnuss oder Birke. Diese gehen innerhalb von 2-3 Tagen auf. Der Strauß in der Bodenvase kann mit bemalten, gefärbten oder beklebten Eiern festlich geschmückt werden.

3.4.6. Osterkranz
Aus ausgeblasenen Eiern, Blumendraht und Perlen kann man einen schönen Osterkranz aus Ostereiern für die Wohnungstür basteln.

3.4.7. Osterwasser und Osterbrunnen
Das Wasser das zu Ostern aus Brunnen und Quellen geschöpft wird, wird gesegnet. Wegen der besonderen Bedeutung des Osterwassers schmückt man auch heute noch Quellen und Brunnen mit Zweigen, Blumen und Ostereiern.

3.4.8. -> Bastelvorschläge zu Ostern

3.5. Speisenweihe zu Ostern
Wer am Ostermorgen in die Kirche geht nimmt oft einen Korb mit Lebensmitten wie Eier, Salz, Osterbrot, Butter und Schinken mit. Dieser wird gesegnet und anschließend gemeinsam beim Osterfrühstück gegessen.

3.5.1. Traditionelles Essen zu Ostern
1. Osterlamm aus Biskuitteig
2. Osterbrot oder Osternest aus Hefeteig
3. Karroten-Kuchen oder Rübli-Torte
4. Lammbraten
Den Ursprung für den Brauch des Lammbratens liegt in der jüdischen Tradition zum Passafest ein Lamm zu essen.

3.6. Oster-Geschichten zum Vor- und Selberlesen

Kurze einfache Geschichten zu im Stuhlkreis zum erzählen anregen:

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Neues von Mara und Timo
Unter den Frühlingsgeschichten von Mara und Timo
gibt es auch zwei Ostergeschichten:
– Oster-Eier
– Oster-Feuer

3.7. Lieder, Reime, Gedichte und Zungenbrecher zu Ostern

3.7.1. Lieder zu Ostern

1. Osterlied:

    Häschen in der Grube
    Häschen in der Grube saß und schlief.
    Armes Häschen bist du krank,
    dass du nicht mehr hüpfen kannst,
    Häschen hüpf, Häschen hüpg, Häschen hüpf.

2. Osterlied:

    Es ist Ostern
    Halleluja, es ist Ostern.
    Halleluja, Jesus lebt.
    Halleluja, Halleluja,
    Halleluja, Jesus lebt.

    Freut euch alle, es ist Ostern, …
    Singet alle, es ist Ostern, …

3.7.2. Gedichte zu Ostern

1. Ostergedicht:

    Mittendrin im Gras
    sitzt ein kleiner Has‘.
    Wackelt mit dem Schwänzchen,
    tanzt ein Hasentänzchen,
    putzt den Bart und schon
    hoppelt er davon!

2. Ostergedicht:

    Die ganze Welt, Herr Jesus Christ
    Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,
    zur Osterzeit jetzt fröhlich ist.
    Jetzt grünet, wa nur grünen kann,
    die Bäume zu blühen fangen an.
    Es singen jetzt die Vögel all.
    Jetzt singt und klingt die Nachtigall.
    Der Sonnenschein jetzt kommt herein
    und gibt der Welt neuen Schein.
    Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,
    zur Osterzeit jetzt fröhlich ist.
    (Friedrich von Spee)

3.7.3. Fingerspiele zu Ostern

1. Fingerspiel:

    Der Hase in dem grünen Klee
    Der Hase in dem grünen Klee
    Stellt seine Löffel in die Höh‘.
    Sieht er einen Jägersmann,
    Legt er schnell die Löffel an.

2. Fingerspiel:

    Fünf Männlein
    Fünf Männlein sind in den Wald gegangen,
    Sie wollten den Osterhasen fangen.

    Der erste, der war so dick wie ein Fass,
    Der brummte: „Wo ist der Has‘?“

    Der zweite schrie: „Da!
    Da sitzt er ja!“

    Der dritte, fing an zu weinen:
    „Ich sehe keinen!“

    Der vierte sprach: „Das ist mir zu dumm,
    Ich kehr‘ wieder um!“

    Der Kleinste aber – wer hätte das gedacht?
    Der hat den Hasen nach Hause gebracht.

    Da haben alle Leute gelacht:
    „Ha, ha, ha!“

3.7.4. Zungenbrecher zu Ostern
Diese Sätze werden zu Zungenbrecher, wenn man versucht sie fünfmal schnell hintereinander laut und deutlich zu sagen:


    Häschen Hoppel hoppelt hinterm Hühnchen her.
    Hintern Hünchen hoppelt Häschen Hoppel her.

Einfache Variante: Nur den 1. Satz aufsagen.

3.7.5. Witze zu Ostern

    Kommt ein Häschen zur Eierfrau am Markt:
    Hase: Hast du Rührei?
    Eierfrau: Nein, nur ganze Eier.
    Wirft das Häschen 2 Eier auf den Boden:
    Sag der Hase: Da, du hast doch Rührei.

4. Osterkreis bis Pfingsten

Wie die vierzigtägige Vor-Osterzeit besteht auch der Osterkreis aus 40 Tagen. Der Oster-Kreis beginnt am Oster-Sonntag und endet an Himmelfahrt.

4.1. Christi Himmelfahrt
40 Tage nach Jesus Auferstehung feiern wir das Fest Chrtisti Himmelfahrt. Jesus kehrte an diesem Tag zu seinem Vater in den Himmel zurück. Jesus versprach immer bei uns Menschen zu sein.

4.2. Pfingsten
50 Tage nach Ostern ist Pfingsten. Jesus fordert die Menschen auf, seine Botschaft weiterzusagn, dazu sendet uns Gott seinen Geist, d.h. er schenkt uns Menschen Kraft und Begeisterung. Damals begannen die Jünger / die Freunde von Jesus von ihm zu erzählen. Daraufhin ließen sich viele Menschen taufen. Mit Pfingsten ist die lange Osterzeit vorbei.

5. Geschichten zur Frühlingzeit zum Vor- und Selberlesen

Neues von Mara und Timo 9783933651334
– Frau Doktor Maus
– Maras Geburtstag
– Der Karnevalsumzug
– Ostereier
– April, April
– Viel zu tun
– Omas Hofladen
– Der Weg zum Gipfelkreuz
– Osterfeuer
– Das Flugplatzfest

Spaß mit Mara und Timo 9783933651341
– Im Advent
– Winterfeste
– Frischer Schnee
– Faschingsferien
– Gartenhelfer
– Wandertag
– Das Sommerfest
– Der große Fußballtag
– Leckere Kirschen
– Am Sommerstrand

-> Leseprobe der „selber lesen Reihe“

Übersicht im Detail:

1. Fastenzeit
1.1. Aschermittwoch
1.2. Fastenzeit
1.2.1. Fastenessen
1.3. Die Karwoche
1.3.1. Palmsonntag, der Sonntag vor Ostern
1.3.2. Gründonnerstag
1.3.3. Karfreitag
1.3.4. Karsamstag
1.4. Ratschen und Klappern in der Karwoche

2. Frühling
2.1. Frühlingsblüten
2.2. Gebäck zum Frühling
2.3. Lieder zur Frühlingszeit
2.4. Gedichte / Reime zum Frühling
2.5. Zungenbrecher zum Frühling

3. Ostern
3.1. Osternacht und Osterfeuer
3.2. Ostersonntag
3.3. Ostermontag
3.4. Osterschmuck, wie Osterkerze, Ostereier und Osterstrauß
3.5. Speisen zu Ostern
3.6. Oster-Geschichten zum Vor- und Selberlesen
3.7. Lieder, Reime, Gedichte und Zungenbrecher zu Ostern

4. Osterkreis
4.1. Christi Himmelfahrt
4.2. Pfingsten

5. Geschichten zur Frühlingzeit zum Vor- und Selberlesen

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Über Birgit Sommer

Jeder Leseanfänger steht einmal auf der Schwelle zwischen Buchstaben kennen und Lesen können, daher brauchen sie auch einfachere Geschichten zum flüssig Lesen lernen. Gerne gebe ich auch Lesungen oder Seminare. Viele Grüße, Birgit Sommer (Autorin für Leseanfänger und leseschwache Kinder)
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